WoW Community im Stimmungstief?

Ja, ich empfinde es so. Schaut euch nur die Foren oder Fanseiten an. Unter jedem Beitrag wird gemeckert alles wird kritisiert oder schlecht geredet. Dabei ist viele nicht schlecht nur treffen so viele Geschmäcker aufeinander, so dass nicht jeder zufrieden zustellen ist. Erstmal das Forum sowie die Fanseiten sehe ich nicht als Sprachrohr der Community, denn es sind zu wenige um wirklich Repräsentativ zu sein. Ich kenne viele die sind zufrieden und spielen einfach auch ist mir die andere Seite bekannt die schon aufgehört haben und auf Classic warten oder eine die andere Gruppe die komplett mit WoW aufgehört haben.

Ich kritisiere auch einige Dinge aber ich merke auch, wenn ich ein anderes Spiel zocke, dass WoW so viel mehr bietet als die anderen.  In einzelnen Bereichen sind sie auch besser oder genauso gut wie WoW aber das Gesamtprodukt kommt nicht mal ansatzweise in die Nähe von Blizzard Meisterwerk.

 

Es wirkt aber insgesamt auf Außenstehende, dass das Spiel nur noch schlecht ist und das ist meiner Meinung nach nicht der Fall.  Es gibt natürlich Punkte, die das Spielgefühl besser machen würden und dabei ist ein großer Punkt die T-Sets. Die Abschaffung der T-Sets hatte große Auswirkungen Raids werden nicht mehr so häufig besucht und ja auch darunter leidet der LFR. Dadurch das alles zufall ist

T1 Rogue
T1 Gnomen Schurke

waren die T-Sets immer eine Sicherheit und es könnte sich auf diese konzentriert werden, dass man zumindest genau dieses spezielle Item farmt. Heute läuft jeder durch die Gegend und nimmt was er kriegen kann und hofft auf die richtigen Werte, dadurch geht auch das Ziel verloren. Denn das Ziel den Endboss zu legen haben nur wenige, dass Ziel ist oftmals der Charakter selber. 

 

 

Auch das die Berufe derzeit ziemlich sinnlos sind ist ein Punkt der zu kritisieren ist aber letztlich hemmt auch das nur bedingt den Spielspaß. Was der Community fehlt ist meiner Meinung nach der gegenseitige Respekt hier ein „Hallo“ oder da ein „danke“ und schon sieht das Ganze ganz anders aus. Es ist oft sehr still in den Gebieten dann stellt einer eine Frage und schon kommen Gespräche zustande. Ja, auch oft nur wenige Personen damit mehr passiert müsste jeder was dazu beitragen und schon wäre das Spiel lebhafter. Jetzt kommen bestimmt einige und sagen dafür kommt ja Classic. Ja, auch das stimmt nur aber warum soziale Gepflogenheiten nur in Classic und nicht in der Retail Version? Diese Frage bleibt bestehen und somit konzentriere ich mich jetzt auf Nazjatar und Mechagon.

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Werden die Berufe immer sinnloser?

Das die Berufe schon seit längeren in der Kritik stehen ist ja hinreichend bekannt aber irgendwie wird alles nur verschlimmbessert.

Das Berufe skillen geht im Gegensatz zum Leveln meistens langsamer voran und dadurch werden die Items für den Charakter meistens sinnlos. Denn bis wir ein bestimmtes Item herstellen können haben wir meistens schon ein besseres angelegt. Deswegen waren die Berufe meistens für die Twinks gut oder eben um die Items im AH zu verkaufen. Soweit alles schön und gut. Da dachte sich Blizz wahrscheinlich ne das ist alles viel zu simpel. Ab sofort machen wir die guten und brauchbaren Gegenstände Seelengebunden, damit die Spieler diese einmal herstellen und die Twinks sollen gefälligst in Inis und Raids gehen um sich auszustatten.

Nur hat sich keiner überlegt, dass damit auch ein großer Einschnitt in der sozialen Interaktion gemacht wird. Ich habe einige Spieler durch wiederkehrendes Handeln kennengelernt und diese haben mich auch immer angesprochen, wenn es um die Herstellung eines bestimmten Gegenstandes ging. Dies fällt  nun auch weg der Kontakt wird bestehen bleiben aber wahrscheinlich seltener.85972

Das einzige was positiv anzusehen ist, dass mit Patch 8.2 neue brauchbare Gegenstände dazukommen und dann gibt es auch einige die Twinks weiterhelfen aber eben nur für den Moment, denn die richtig guten Gegenstände sind wieder beim Aufheben gebunden.

Ich kann selber leider kein Konzept vorlegen, wie die Berufe attraktiver und sinniger gestalte wären. Eventuell werde ich mir die Tage ein paar Gedanken darüber machen und diese mit euch teilen.

Bis dahin ist mir nur eines bewusst, so geht es mit den Berufen einfach nicht weiter. Sonst werde ich bald nur noch Sammelberufe machen, denn die haben wenigstens den Sinn um Geld zu generieren.

 

Story: Eine neue Königin?

Während der Levelphase von Battle for Azeroth haben wir ja Taelia kennengelernt. Am Ende vom ersten Teil der Story haben wir dann auch erfahren, dass Taelia neimand geringeres ist als die Tochter von Bolvar Fordragon. Was Taelia zu dem Zeitpunkt nicht weiß ist das ihr Vater noch am Leben ist mehr oder weniger. Anduin lädt sie zu einem Gespräch nach Sturmwind ein um ihr mehr von ihrem Vater zu erzählen.

Taelia
Taelia Fordragon

Für mich wirkte diese ganze Szene so als würde sie in naher Zukunft die Frau von Anduin werden. Dadurch hätte Sturmwind dann seit langer Zeit auch wieder eine Königin.

Bevor Taelia Fordragon auf dem Bildschirmen auftauchte, dachte ich immer Calia Menethil würde die Frau an der Seite von Anduin werden. Blizzard hat für Calia andere Pläne und ich gehe davon aus sie wird eine Führungsposition in der Horde einnehmen anstelle von Sylvanas.

Calia
Calia Menethil

Auf jeden Fall könnte dies egal wie es aus geht auch Bolvar als Lichkönig wieder auf den Plan rufen und er könnte wieder vermehrt in die Geschehnisse auf Azeroth eingreifen.

 

Nun doch wieder WoW

Battle for Azeroth hatte mich ja nicht so mitgenommen, wie ich es in einem anderen Beitrag erwähnt hatte. Ich hab dann auch eine etwas längere Pause eingelegt und seit gut einer Woche meinen Account wieder reaktiviert.

Ich stelle mir dann oft die Frage, warum mich eigentlich kein Spiel so begeistert wie es bei WoW der Fall ist. WoW macht so vieles richtig, dass dann kleine Macken sofort ins Gewicht fallen und ich unzufrieden bin. Außerdem ist man einen gewissen Standard gewöhnt egal ob Story, witzige Dialoge und Nebenquests oder einfach nur die Gestaltung und Größe der Welt. Hier wird vieles richtig gemacht, wo andere Spiele im MMO Bereich nicht mal ansatzweise herankommen und oft bei der Ausführung kläglich scheitern.

Leider zeigt aber auch WoW, dass das Sprichwort:  Irgendwann ist der Lack ab.“ auch hier zutrifft. Es kann nicht immer die Karosserie erweitert werden oder einzelne Teile ausgetauscht und schon ist wieder alles gut. Nur sehe ich diesen Punkt noch nicht erreicht. Zuviel wird richtig gemacht und das Spiel wird an sich immer komfortabler aber komischer Weise wird dies immer kritisiert, dabei sind an 80-90% der „Probleme“ oft selbst die Spieler bzw. die Community Schuld.

z.B. Hausgemachte Probleme im Bereich Progress Raiden:

Es gibt für jeden Spieler den passenden Schwierigkeitsgrad nur fühlen sich viele gezwungen auch in den niedrigeren rein zugehen um schnell bessere Ausrüstung zu bekommen. Meckern in diesem Fall oft rum das die Mitspieler schlecht sind verlassen dann die Gruppe und beschweren sich wieder bei Blizzard.  Genauso lässt sich dies auf verschiedene Bereiche des Spieles implizieren, denn Blizzard stellt wie z.B. mit dem Dungeonbrowser stellt Blizzard das Handwerksmaterial und die Community sorgt dafür das es zu totaler Anonymität kommt. Auch ich habe es festgestellt, man meldet sich an schreibt „Hallo oder Hi“ und nichts kommt zurück nur vielleicht in jeder 10. Gruppe schreiben alle. Oft kommt man dann sogar ins Gespräch macht einige Inis hintereinander und schon hat man ein viel besseres Spielgefühl.

Mein Fazit: Ein MMO ist nur so gut, wie seine Community. Oftmals bleibt ein kleiner Kern zurück und solange dieser sich hält und wir uns wieder auf die alten Werte, wie zu Beginn von WoW mit Hilfsbereitschaft und Kommunikation untereinander besinnten wird WoW noch sehr lange weiter existieren.

Fehlt es an Innovationen in der Gamesbranche?

Es kommt ein neues Spiel auf den Markt und durch verschiedene Berichte, Werbung und Ankündigungen wartet man gespannt auf das Spiel. Doch was man dann bekommt ist oftmals nicht das erwartete. Oft wurde alles schon gesehen oder ausgereizt und weckt kaum mehr ein Glücksgefühl sondern das Spiel geht oft unter. Überall gibt es Mikrotransaktionen oder Lootboxen. Von den Erfolgreichen Klassikern kommen schlechte Handyspiele. Ich hole oft ein altes Spiel hervor und spiele das nochmal und es löst mehr Begeisterung aus. Und hier ist es ja auch so, dass ich es schon kenne. Früher kamen in einem Jahr so viele Spiele raus auf die ich sehnsüchtig wartete, so dass ich nicht mal alle spielen konnte. Leider ist der Schuldige für diese Situation gar nicht so leicht zu ermitteln. Früher  war die Spielerschaft noch anders als heute. Es gab viele Spiele die hatten eine eingeschworene Community heute flammt alles schnell auf, es kommt zum Hype viele sogenannte „toxische“ Spieler sorgen für Unmut, denn alles ist zu schwer und es muss zuviel Zeit investiert werden. Kurz danach ist der Hype vorbei, das  Spiel hat sich auch verändert und die Spielerschaft zieht zum nächsten Spiel weiter.

Gerade auch dadurch werden so viele schnelllebige Spiele entwickelt. Wo man durch B2P viel Geld abstauben kann oder durch tausende kosmetische Items die man im Shop kaufen kann. Dadurch stellt man nur wenige zufrieden. Auch stehen viele Entwickler unter Druck Spiele kommen zu schnell auf den Markt haben dadurch massig Bugs und verlieren schon vom Start weg Spieler. Das Spiel kann sich nicht entfalten wird dann auch nur noch sporadisch weiterentwickelt, obwohl es riesen Potential hatte und noch viel besser hätte werden können.

Also ist die Frage dann vielleicht gar nicht fehlen Innovationen sondern eher was muss sich ändern, damit wieder besser Spiele auf den Markt kommen?

Online TCG das Beste für zwischendurch?

Mittlerweile sind ja einige Titel auf dem Markt. Von  Hearthstone bis hin zur Mutter aller TCG Magic: The Gathering. Während ich mir früher immer dachte, wenn ich mir nur kurz die Zeit vertreiben wollte spiele ich eben 1-2 Matches Fifa, paar tägliche

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Magic: The Gathering die Mutter aller TCG

Quests in WoW oder schaue ein bisschen bei Youtube etc…  Durch die TCG hat sich das verändert meistens denke ich mir, och ne Runde Hearthstone geht immer. Natürlich ist nicht jedes TCG für kurze Spiele geeignet es kann sich manchmal auch ziehen aber meistens haben die Spiele doch eine kurze Dauer.

Wenn neue Karten ins Spiel kommen stellt man sein Deck ein bisschen um und kann dann ohne großen Aufwand schön entspannt zocken.

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TCG: Heartstone

Es reicht natürlich nicht um ganz oben mitzuspielen aber muss man ja auch nicht. Für mich ist dies eine viel bessere Abwechslung im Gegensatz zu „klassischen“ Handygames denen ich nichts aber auch wirklich gar nichts abgewinnen kann.

Mir fehlt zwar manchmal diese Sammelwut, da es oft sehr leicht geht an die gewünschten Karten zu kommen aber letztlich ist auch gut so, denn sonst würde wieder einiges an Kosten auf einen zu kommen.

Welche Spiele sind denn für auch ein guter Zeitvertreib für zwischendurch?

SWToR – Vom MMO zum Solo-RPG

Fast eineinhalb Jahre ist es jetzt her, dass ich einen Beitrag über SWToR geschrieben habe und SWToR gibt es immer noch. Die MMORPGs befinden sich alle in der Abwärtsspirale und lockt nicht mehr die große Menge an Spieler. Überprüfen kann man das ganze, wenn man sich anschaut welche Server dauerhaft heruntergefahren oder zusammengelegt werden. Es scheint so als könnte nur ein neues MMO durchstarten, wenn es „DIE“ innovative Idee hat. Aber genug davon kommen wir wieder zum eigentlichen Thema bevor ich hier zu sehr abschweife.

SWToR gibt es wie schon erwähnt immer noch und die Spielerzahlen scheinen gleichbleibend zu sein, wobei ich denke hier herrscht auch eine hohe Fluktuation durch das Free2Play. Aber die Frage ist, ist es noch ein MMO oder ein mäßiges Solo-RPG mit Multiplayer Features? swtor

Ich denke die Wahrheit liegt hier irgendwo in der Mitte. Die epischen Klassenstories mit der Vollvertonung suchen natürlich seinesgleichen aber dies reicht einfach nicht um die Spieler dauerhaft zu binden. Irgendwann sind die Stories zwischendurch aber auch abgeschlossen und was kommt danach, außer das man wartet bis es ein kleines Update gibt?

Für ein „richtiges“ MMO ist das Endgame zu schwach und man entwickelt nicht die Gier nach nach den immer besseren Items zu suchen, dass ganze plätschert so vor sich hin. Ich persönlich Spiele SWToR sehr gern, da ich das Star Wars Feeling mag aber wie lange ist immer die Frage und dies kommt auch viel auf die Mitstreiter an z.B. findet man eine homogene Truppe die zu einem passt streckt sich der Spielspaß immens und man schaut eher über die Schwächen hinweg. Aber leider merkt man auch es geht sehr viele so.

Bioware hat angekündigt das 2019 das Jahr für SWToR werden soll. Ich bin sehr gespannt was hier auf uns zukommt und verabschiede mich mit den Worten:

Möge die Macht mit Euch sein!